Mit Studienzweifel zum Studienabschluss

Zweifel zu haben ist völlig normal. Sie treten neben dem Studium in vielen weiteren Lebensbereichen auf, wie z.B. dem späteren Berufsleben.

Auch hier können immer wieder Zweifel aufkommen, ob man am richtigen Platz und auf dem richtigen Weg ist; gerade weil sich die eigenen Wünsche und Motive im Laufe der Zeit immer mal wieder verändern können. Nur über diese bewussten Zweifel und Gedanken sind ‚Kurskorrekturen‘ für Deinen eigenen Lebensweg möglich. – Es ist daher gut, Dich selbst immer mal wieder zu hinterfragen und zu reflektieren.

Somit sind auch Studienzweifel ein normaler Prozess. Gerade zu Beginn des Studiums herrscht oft Unsicherheit bezogen auf das Studienfach, das Lern- und Arbeitspensum und die (neue) Hochschulwelt allgemein (siehe Abbildung 1). Es gibt also viele Zweifler/innen unter den Studierenden, aber nicht jeder Studienzweifel führt zum Abbruch – so tauchen alle in der Abbildung 1 genannten Gedanken sowohl bei Absolvent/innen als auch bei Abbrecher/innen auf. Studieren ist eine neue Erfahrung und diese Unsicherheit muss zunächst erst einmal bewältigt werden und man muss sich im Hochschulalltag orientieren und zurechtfinden.

Abbildung 1: Bewältigung des Studieneinsteigs bei Studienabbrechern und Absolventen – Viele Studierende müssen sich zum Studienanfang erst einmal im Hochschulalltag orientieren und zurechtfinden. (Quelle: DZHW-Studienabbruchsstudie 2016)

“Only those who go their own way cannot be overtaken”.

 

 

 

-Marlon Brando